Erlebnisorientiertes Lernen verläuft in folgenden Schritten:

  1. Aufgabe
  2. Besprechung und Lernen
  3. Umsetzung des Gelernten in einer neuen Aufgabe
  4. Besprechung und Lernen
  5. Umsetzung des Gelernten in einer neuen Aufgabe

Es sollte dabei möglichst vermieden werden, dass sich die Teilnehmer zu sehr auf die Details der Aufgabe selbst konzentrieren und die Lernaspekte und deren Umsetzung im Arbeitsalltag vernachlässigen.

Unser Ziel besteht darin, die Leistung durch Lernen zu verbessern. Deshalb geben wir Moderatoren, Schulungsleitern und Lehrern Hilfsmittel an die Hand, um den unten dargestellten Prozess systematisch durchzuarbeiten.

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Unsere Sets für erlebnisorientiertes Lernen enthalten alles, was Sie benötigen, um den unten beschriebenen Prozess durchzuführen.

 

Beschreibung

Definition

Rolle des Moderators

1. Übung oder Lernplattform

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Abb. 1: MTa TrainerBox- Komponenten

Bei den Übungen erleben die Teilnehmer etwas, über das sie anschließend nachdenken können. Diese Erlebnisse werden zur Lernplattform.

Aufgaben auswählen, die für die Teilnehmer geeignet sind, die Aufgabe stellen und alle in den Aufgaben beschriebenen Hilfestellungen geben.

2. Lernportal

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Abb. 2: Teilnehmer in Saudi-Arabien

Ein virtuelles Tor, das jeder Teilnehmer durchqueren muss, um die Lernarena™ zu erreichen. Teilnehmer müssen dabei zwei Kriterien erfüllen:

Sie müssen lernen wollen

Sie müssen lernen wollen Sie müssen verstehen wollen, wie man die Lerngelegenheiten am besten nutzt

Den Teilnehmern helfen zu verstehen, dass es weniger um das Lösen einer Aufgabe geht, als darum, diese als Lernplattform zu nutzen.

3. Nachbearbeitung - allein und in der Gruppe

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Abb. 3: Nachbearbeitung allein

Der erste Schritt ist eine Analyse der Übung. Hierbei sollten alle Teilnehmer die wichtigsten Aspekte der Übung und ihre eigene Rolle verstehen.

Zum Nachdenken anregen und Gedankengänge in die Richtung lenken, die zu den besten Lernergebnissen führt.

4. Positive Aspekte erkennen

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Abb. 4: In der Gruppe positive Aspekte herausstellen

Analysieren, was gut funktioniert hat, und warum es Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gestärkt hat.

Dafür sorgen, dass alle Teilnehmer die positiven Aspekte ihrer Herangehensweise erkennen und verstehen, wie und warum es dazu gekommen ist.

5. Auf positiven Aspekten aufbauen

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Abb. 5: Wer auf positivem Verhalten aufbaut, setzt ungenutztes Potenzial frei

Um auf den positiven Aspekten aufzubauen, sollte darüber nachgedacht werden, wie Fähigkeiten und Einstellungen noch besser genutzt werden können.

Dafür sorgen, dass die Teilnehmer darüber nachdenken, wie die positiven Aspekte noch gewinnbringender genutzt werden können, und welche Änderungen eventuell von Nutzen wären.

6. Ideen erarbeiten, um negative Aspekte zu überwinden/verbessern

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Abb. 6: Ideen weiterentwickeln

Hier sind praktische Lösungen gefragt, aber Vorsicht ist geboten, damit die Teilnehmer nicht von „negativen” Aspekten überwältigt werden, bevor sie überhaupt anfangen, über positive Lösungen nachzudenken.

Dafür sorgen, dass die Teilnehmer auch über die mittelmäßigen und negativen Aspekte auf konstruktive Art nachdenken und sie in Verbesserungsmöglichkeiten umkehren, mit denen die Teilnehmer etwas anfangen können, und zu deren Umsetzung sie sich verpflichten. Es kann notwendig sein, Prioritäten zu setzen.

7. Vorschläge zum Ausprobieren/Umsetzen auswählen

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Abb. 7: eine moderierte Bewertung

Sämtliche Vorschläge werden bewertet, bevor einige davon ausgewählt oder abgelehnt werden. Dadurch wird der Auswahlprozess einfacher und sachlicher und führt eher dazu, dass sich die Teilnehmer zur späteren Anwendung verpflichten.

Sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmer alle Schritte einhalten und sich die Zeit nehmen, bestimmte Aspekte selbst zu erarbeiten. Nur so erreicht man echtes Verstehen und bewirkt, dass sich die Teilnehmer wirklich verpflichtet fühlen, das Gelernte später anzuwenden.

8. Das Gelernte schon bei der nächsten Übung nutzen

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Abb. 8: Teilnehmer setzen das neu Gelernte um

Ausgewählte Ideen können in einem „sicheren” Lernumfeld getestet oder in einer „echten” Situation umgesetzt werden.

Überlegen Sie, ob die einzelnen Teilnehmer weitere Gelegenheiten brauchen, um ihr Verständnis oder ihre neuen Fähigkeiten im Lernumfeld zu testen, bevor sie sie im Alltag anwenden. Bieten Sie entweder eine weitere Übung oder Unterstützung beim Lerntransfer an.

9. Lernportal zum weiteren Lernen

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Abb. 9: Teilnehmer betreten erneut die Lernarena

Das Ausprobieren des Gelernten eröffnet neue Lernplattformen und damit die Gelegenheit, neue Lernarenen zu eröffnen.

Sorgen Sie dafür, dass die einzelnen Teilnehmer verstehen, wie wichtig es ist, ihre Fortschritte im Blick zu behalten, wenn sie das Gelernte in der Praxis anwenden. Es ist möglich, dass sie weitere Unterstützung benötigen, entweder von sich selbst, den Vorgesetzten, aus Unterlagen oder durch klare Terminabsprachen für Nachbesprechungen.